Gingst und der Miniaturenpark Rügen
Weit reicht die Geschichte des Angerdorfes Gingst (Ghynxt) zurück, welches bereits 1232 urkundlich erwähnt wurde. Es gehörte neben Garz und Bergen zu den bedeutendsten Marktflecken auf Rügen und war ein bedeutendes Zentrum der Handwerker, insbesondere der Damastweberei der Insel. In der Geschichte der Gemeinde gab es immer wieder Großbrände, nach 1726 zuletzt 1950 bei dem Gingst fast vollständig vernichtet wurde. An diesen Brand und die Wiederaufbauaktion der FDJ erinnert seit 1975 ein Gedenkstein auf dem Markt. Seit 1994 wurde der historische Ortskern im Rahmen der Städtebauförderung sehr gründlich saniert und wurde in den Jahren 2003 und 2004 zum schönsten Dorf der Insel Rügen gekürt.
In den "Historischen Handwerkstuben" erfährt man viel über die Damastweberei, Schumacherei und die Schneiderei die Ginst bekannt gemacht haben. Die Jakobikirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, einer der größten Kirchen der Insel. In der Gingster Kirche ist ene der am besten erhaltenen Orgeln ganz Mecklenburg-Vorpommers, die auch zu den schönsten ihrer Art gehört und von vielen bekannten Künstlern gespielt wurde.
Neben dem historischen lädt der Miniaturenpark Rügen Gingst (Rügenpark) auf über 40 000 m² zum Sehen und Staunen ein. Unter anderem mit einem Nachbau der Insel Rügen auf einer künstlichen 70x80 Meter großen Insel ist er für viele eine Attraktion genauso wie die anderen 85 Modelle im aus aller Welt wie den Deutschen Reichstag, die Pyramiden von Ägypten, die Oper von Sidney oder die Titanic zu bestaunen sind. Für einen gemütlichen Überblick nehmen Sie die Parkeisenbahn Emma um dann den Park zu Fuß zu erkunden. Für die Kinder steht ein Vergnügungspark mit über 15 Fahr- und Funattraktionen zur Verfügung, vom Rondello über die Riesenrutsche bis zur Pferdebahn oder den Nautic Jets..
Nähere Informationen zum Rügenpark unter: www.ruegenpark.de.
(Fahren Sie bitte mit der Maus über die einzelnen Orte und folgen Sie dem Link:)

|