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Flächendenkmal Kap Arkona  

 

 

 

 

 


  

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Steilküste Kap Arkona


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Kap Arkona, das Nordkap von Rügen

Eines der beliebtesten Ausflugsziele auf Rügen mit jährlich circa 800.000 Besuchern ist das Flächendenkmal Kap Arkona mit den beiden Leuchttürmen und dem Fischerdörfchen Vitte und gehört zur Gemeinde Putgarten. Zum Wohle der noch intakten Landschaft ist für den Autofahrer ca. 3 km vor dem Kap im Dorf Putgarten der letzte Parkplatz erreicht. Von hier aus geht es weiter zu Fuß, mit der Kutsche oder mit der "Arkona-Bahn". Die Arkona-Bahn fährt Sie bis direkt zum Kap oder bis zur Kapelle in Vitt.

Hier am Kap finden Sie neben den beiden Leuchttürmen die das unverwechselbare Bild ausmachen. 1827 wurde der erste Leuchtturm, der Schinkelturm, erbaut. Er lädt den Besucher auf seine Aussichtsplattform ein. Auch ein Besuch des Karl-Friedrich-Schinkel-Museums, des Leuchtturmwärterhauses und des Gartens lohnen sich. Der zweite Leuchtturm wurde 1901 bis 1902 erbaut. Auch er ist nach einer Renovierung heute öffentlich zugänglich.

In direkter Nachbarschaft zu den beiden Leuchttürmen befinden sich zwei Bunker in denen regelmäßig Führungen statt-finden. Der kleinere Bunker stammt noch aus Zeiten der Wehrmacht und beherbergte zu DDR-Zeiten die 6. Grenzbrigade Küste. Er wird allgemein als Arkona-Bunker bezeichnet. Der größere wurde von 1979 bis 1986 errichtet und diente der auf dem Bug stationierten 6. Flottille der Volksmarine als Gefechtsstand. Zum Tage der Deutschen Wiedervereinigung wurde die Bunkeranlage stillgelegt.

Direkt am über 45m hohen Kap lädt der Burgwall der Jaromarsburg zur Besichtigung ein. Die Jaromars-burg war vom 6. bis ins 12. Jahrhundert eine Kultstätte der Ranen, eines slawischen Stammes, gewidmet ihrem Gott Swantewit. An der äußersten Spitze des Kaps gelegen, war sie von drei Seiten durch die Steilküste und von der Landseite durch einen 25 Meter hohen Burgwall geschützt. Im Jahr 1168 eroberte der dänische König Waldemar I. im Zuge der Christianisierung die Burganlage und zerstörte den Tempel. Von der Spitze Arkonas sind in den letzten Jahrhunderten immer wieder Teile ins Meer gestürzt, weshalb von der Jaromarsburg heute fast nur noch der Burgwall sichtbar ist.

Unterhalb des Burgwalls und der Steilküste liegt das kleine Fischerdorf Vitt. Durch seine Lage in einer Uferschlucht an der Steilküste ist Vitt erst aus der Nähe sichtbar. Kommt man jedoch an den Rand der Schlucht, so erhält man einen Blick über die Schilfdächer des Dorfes, den kleinen Bootsanleger und die Weite der Ostsee. Das Alter des Dorfes ist unbekannt, jedoch soll das Dorf schon im 10. Jahrhundert als Fischer- und Handelshafen zur slawischen Jaromarsburg am Kap Arkona gehört haben. Da während der Heringssaison die Fischer aufgrund ihrer Arbeit nicht nach Altenkirchen in die Kirche kommen konnten, hielt Ludwig Gotthard Kosegarten Uferpredigten auf den Klippen bei Vitt. Die Uferpredigten waren zu seinerzeit so ein Erfolg, dass 1806 die Vitter Kapelle gebaut wurde. Heute steht das Dorf unter Denkmalschutz.

Auf halbem Weg vom Auffangparkplatz zum Kap finden Sie den Rügenhof Arkona. Dieser ehemalige Gutshof wird heute als Handwerkerhof genutzt welcher dem Besucher vielfältige Einblicke in alte Traditionen der Handwerkskunst auf Rügen gibt. Neben verschiedenen Kunstwerkstätten wo Sie den Handwerkern bei Ihrer Arbeit zu schauen können lädt der Rügenladen mit seinem Cafe zum verweilen ein.

Weitere Informationen zum Flächendenkmal Kap Arkona

 

(Folgen Sie dem Link über die einzelnen Orte und erkunden so die Insel)

 

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