Seebad Breege / Juliusruh
Im Jahre 1883 entdeckten die Fischer von Juliusruh eine zusätzliche Einnahmequelle, den Fremdenverkehr. 1895 wurde die Kurvereinigung Juliusruh gegründet und Breege offiziell als Badeort anerkannt. Im Jahre 1928 wurden Breege und Juliusruh dann zu einem Seebad vereint, denn die zwischen Meer und Bodden gelegene Gemeinde zeichnet sich durch einen besonders breiten Sandstrand aus.
Breege wurde bereits im Jahre 1314 urkundlich erwähnt und war im Mittelalter ein bekannter Seegelschiffhafen. Daher auch heute noch die typischen Kapitänshäuser und das Fluidum von Seefahrerromantik im Hafen. In früheren Zeiten befuhren Breeger Kapitäne die grossen Meere der Welt, aber mit dem Durchbruch der Dampfschifffahrt kam das Aus für die großen Segler. Heute sind wieder mehr Segelboote im Hafen anzutreffen, und es besteht auch die Möglichkeit, das Segeln zu erlernen.
Der Ort findet bei vielen Besuchern durch die direkte Nähe zur idyllischen Landschaft des Breeger Boddens regen Zulauf. Der Bodden lädt im Sommer zu schönen Boots- und Segeltörns ein, man kann entspannt angeln und im Winter Schlittschuh laufen oder auf der Eisdecke des Boddens spazieren gehen. Auch zum Baden lädt der Bodden ein, da dieser im Sommer meist wärmer ist als die nahe Ostsee.
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