Ummanz, die kleine Schwester von Rügen
Die kleine Schwester Rügens heißt Ummanz, ist cirka 20 Quadratkilometer groß und damit die viertgrößte Insel Mecklenburg-Vorpommerns. Bis 1945 gehörte sie zum Besitz des Klosters Zum Heiligen Geist in Stralsund. Ihre etwa 750 Einwohner sind durch eine 250 Meter lange Brücke mit Rügen verbunden, die seit 1901 besteht.
Die flache Boddenlandschaft mit ihren rotgedeckten Häusern lädt zum Wandern ein. Über die Bauern- und Fischertradition von Ummanz kann man sich in dem kleinen Museum in Waase informieren. Dort befindet sich auch eine Ausstellung zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, zu dem auch Ummanz gehört.
Die Insel ist bekannt durch ihre vielfältige Pflanzenvegetation und ihre seltenen Vogelarten. Sie ist außerdem ein bedeutender Rastplatz für Kraniche mit Beobachtungsständen. Ebenfalls in Waase befindet sich eine im 15. Jahrhundert erbaute spätgotische Dorfkirche aus Backstein. Sehenswert der fünftürige Klappaltar, der wahrscheinlich um 1520 in Antwerpen geschnitzt wurde. Er war ursprünglich für die Nikolaikirche in Stralsund gedacht.
Auf Ummanz befindet sich einer der größten Campingplätze Rügens, das Ostsee-Camp Suhrendorf. Ebenfalls interessant, besonders für junge Leute, ist das Jugenddorf Jumm. Der frühere Einzelhof Ummanz-Hof wurde 1634 angelegt und ist heute eine kleine Gutsgemeinde mit mehreren Ortsteilen.
(Folgen Sie dem Link über die einzelnen Orte und erkunden so die Insel)

Pensionen, Hotels, Unterkünfte auf der Insel Rügen
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